Zum Auftakt unseres Dreiländerwochenendes gab es ein leckeres Steinpilzrisotto mit grünem Blattsalat.
Am Samstag war Thailand dran. Es gab Rinderhack mit Basilikum und Unmengen an Knoblauch und Chillis. Wir haben schon deutlich weniger genommen, als im Rezept stand. Das Besondere ist auch das Kecap Manis. Als Gegenpol zur Schärfe hatten wir noch Wokgemüse.
Inspiriert von einem Sonderangebot bei Karstadt beschlossen wir, zum ersten Mal einen Wolfsbarsch zuzubereiten. Nachdem die beiden Tiere vom Fischverkäufer fachgerecht ausgenommen worden waren, füllten wir sie mit einer Mischung aus gedünsteten Zwiebeln und Knoblauch, Rosmarin, etwas Thymian und Zitronenmelisse. Dazu kamen ein paar dünne Zitronenscheiben. Schon vorher hatten wir Wurzelgemüse (Möhren, Pastinaken, Petersilienwurzel, blaue Kartoffeln (sind kein Wurzelgemüse) und separat rote Bete) mit Pfeffer, Salz und Olivenöl in den Ofen gepackt. Das musste etwa 40 Minute garen. Während dann der Fisch im Butterschmalz briet, dünsteten wir noch Mangold, das am Ende mit Pfeffer, Salz und Muskat abgeschmeckt wurde.
Alles zusammen ergab ein köstliches Abendessen. Der Wolfsbarsch ist nicht ohne Grund so ein beliebter Speisefisch.
Die trüben Januarwochenenden mit leichtem Schneefall motivieren uns ja immer zum Kochen von leckeren Sachen. Dieses Wochenende gab es am Freitag Fjordlachs in selbst gemachter Teriyakisoße mit Reis und geriebenem Rettich und am Samstag dann Bioleks Moussaka Light mit Feldsalat.
Am zweiten Tag unseres, zufällig, vegetarischen Wochenendes gab es Sauerkrautstrudel aus dem Abschnitt „Winter“ des vegetarischen deutschen Kochbuchs. Während der Strudelteig ruhte, machten wir uns bei Youtube schlau, wie man den Strudel formt. Ganz so artistisch wie in dem Video war es bei uns dann doch nicht, aber schließlich war die Rolle im Ofen. In der Zwischenzeit bereiteten wir den Feldsalat mit Honigdressing vor, und fertig war ein leckeres Winteressen.
Als Nachtisch hatten wir ein nach Himbeertiramisu nach einem Familienrezept aus dem Hause Hakenberg, das wir zusammen mit einer Ortega Trockenbeerenauslese von Hessert genossen.
So ein fieser, eiskalter, verschneiter Januarsamstag eignet sich hervorragend, um etwas leckeres zu kochen und zu essen. Außerdem wollte Philipps Geburtstagsgeschenk, ein Raviolistempel, eingeweiht werden.
Als Vorspeise gab es den Spinat-Orangen-Salat mit gerösteten Champignons, den wir eigentlich schon zu Weihnachten machen wollten. Es ist ein Kochhaus-Rezept, das etwas aufwendiger, aber auch extrem lecker ist. Bei den Pilzen sollte man aber nicht zu viele nehmen.
Spinatsalat mit Orangen und Champignons
Das Hauptgericht waren Ravioli mit Steinpilzfüllung (Rezept von Chefkoch). Die Füllung ist extrem lecker (wir hatten deutlich weniger Steinpilze als im Rezept). Der Teig zickte dieses Mal ein wenig herum. Er war rissig und etwas klebrig. Vielleicht lag es am Olivenöl, das wir, nach Rezept, zum ersten Mal dazu gegeben hatten.
Der Sommer schwächelte noch ein wenig („ein ganz normaler mitteleuropäischer Sommer“). Daher machten wir uns ein leckeres Frühsommermenü aus drei Gängen:
Nach langer Zeit machten wir mal wieder das Rezept „Wolfsburger Gelüste“, dessen Original wir leider nicht mehr finden konnten. Das frische Schweinefilet war bei Bünger schnell gekauft, aber der Blätterteig machte Probleme. Aufgrund einer Orsetto-Ausfahrt hatten wir nämlich keine Zeit, ihn selber zu falten. Bei Karstadt gab es in der Biotheke Blätterteig mit Pflanzenfetten (vegan), und in der normalen Theke Teig mit den gleichen fiesen Zutaten (wohl auch vegan, aber billiger). Sei’s drum. Das scharf angebratene Fleisch wurde mit veganen Basilikumblättern eingerollt und verschwand für 20 Minuten im Backofen. Währenddessen wurden reichlich Champignons gebraten, zu denen fein gehackte Zwiebeln und Petersilie kamen. Sie bildeten das Bett für den in Scheiben geschnittenen Filetkuchen. Mit etwas Feldsalat und einem kühlen Rosé war dies das perfekte Frühsommerabendessen.
Zwar hatten wir das erste richtig sommerliche Wochenende in Berlin, aber nach einem Amarenabecher bei Franken und ein paar Stündchen auf der Tiergartenwiese hatten wir irgendwie keine Lust, wieder alles zusammen zu packen und in den neu gestalteten Park am Nordufer zu fahren. Daher machten wir eine Grillsimulation in der Küche. Fenster (und Wohnungstür) weit offen, Gaskocher mit Grillpfanne auf den Tisch und los ging’s. Das Bünger-Grillgut (Lammspieße und diverse Bratwürste) war sehr lecker, die Papas Arrugadas auch, obwohl die gekauften Mojos vom Geschmack her nur mittelmäßig waren. Leider stieg irgendwann so viel Qualm auf, das der Rauchmelder ansprang und unser besorgter Nachbar gucken kam, ob es brennt.