Es war mal wieder thailändische Küche angesagt. Getreu dem Grundprinzip, daß das Menü aus Gegensätzen bestehen muß, machten wir mild-cremiges Hühnchen mit Cashewnüssen (Gai Phad Med Mauang) und dazu fruchtig-scharfen Rindfleischsalat (Yam Neua).


Es war mal wieder thailändische Küche angesagt. Getreu dem Grundprinzip, daß das Menü aus Gegensätzen bestehen muß, machten wir mild-cremiges Hühnchen mit Cashewnüssen (Gai Phad Med Mauang) und dazu fruchtig-scharfen Rindfleischsalat (Yam Neua).


An diesem Freitag gab es keine Diskussion, ich (Philipp Schnuffi) wachte morgens auf und wusste: „Heute Abend will ich Nudelauflauf!!!“
Und den gab es dann auch. Genauso wie meine Mama ihn in den 70’ern am Samstag Abend gemacht hat: Hackfleisch und Zwiebeln braten. Spirelli Nudeln kochen. Käse raspeln. Eier verkleppern. Alles schichtweise in eine Form, Semmelbrösel und Butterflöckchen druff. Ab in den Ofen!
PS: Sorry Mama, aber der Nudelauflauf von heute war der Hammer…So geil, dass wir vergessen haben ihn zu fotografieren.
Eine knusprig gebratene Entenbrust ist immer lecker, besonders, wenn man dazu ein feines Sößchen hat. Während wir uns dabei sonst meistens an Meister Biolek halten, wählten wir diesmal ein Rezept des Kochgotts Ducasse aus, das allerdings in einem speziellen Kochbuch vereinfacht war, so daß man es auch ohne drei Küchenhilfen zubereiten kann. Für die Soße werden mehrere Liter einer Mischung aus Orangensaft, Sherryessig, Geflügelfond und Rotwein mit Quatre Espices bis auf zwei Esslöffel Soße reduziert.

Das resultierende Konzentrat schmeckt unglaublich gut und wird zum Schluss über die in Scheiben geschnittene Brust getröpfelt. Dazu gibt’s frische Spätzle und Erbsenpüree, traumhaft lecker!
Bemerkung: Für das Erbsenpüree die gekochten Erbsen gut absieben, sonst wird es zu flüssig.
Bemerkung: Dir restlichen Spätzle lassen sich mit gebratenen Zwiebeln und Käse am nächsten Tag zu leckeren Käsespätzle verarbeiten.
Öfter mal Fisch zu essen ist immer ein Ziel gesunder Ernährung. Daher kauften wir bei Karstadt zwei dicke Heilbuttsteaks, die wir nach einem Rezept unseres Freundes Jamie zubereiteten. Der Fisch kommt auf ein Bett aus grünen Bohnen in eine Auflaufform. Dazu kommen noch Knoblauch, Zitronenstücke, Speckscheiben und Pinienkerne. Das ganze geht für 20 bis 30 Minuten in den Ofen und fertig ist ein leckeres Fischgericht. Dazu gibt es ein Gläschen Palacio de Bornos.


Zum Wochenendauftakt gab es leckere Nudeln. Spaghetti werden mit einer Garnitur aus gedünsteten roten Zwiebeln, getrockneten Tomaten und gehacktem Rucola, die mit Balsamicoessig abgelöscht wird, verfeinert. Frisch geriebenen Parmesan darüber, und fertig ist das Freitagsessen.

Unseren monatlichen Junxtreff hatten wir dieses Mal ins Private verlagert. Das hieß auch, daß für das Abendessen gesorgt werden mußte. Wir entschieden uns für Pizza. Philipps vollautomatische Supermaschine (aka Brotbackautomat) erzeugte mit Ausdauer ohne unser weiteres Zutun einen schön fluffigen Hefeteig, den wir nur noch selber ausrollen und belegen mußten. Das taten wir dann auch. Auf die eine Hälfte kam Thunfisch und Zwiebeln, auf die andere ungarische Salami, Blauschimmelkäse und Champignons. Darunter bei beiden Tomatensoße und darüber Büffelmozarella. Das ganze für gut zwanzig Minuten in den Ofen und fertig. Fast wie beim Italiener und definitv um Längen besser als bei Wagner und Co. Leider vergaßen wir mal wieder, zu fotographieren, so daß es hier nur ein Bild vom Danach gibt.

Nachdem wir uns am Nachmittag in Krefeld beim Holzsägen vergnügt hatten, war am Abend eine Stärkung fällig. Nach einer Tasse Hühnersuppe begab Philipp sich in die Küche und briet eine riesige Platte leckerer knuspriger Reibekuchen. Dazu gab es frisch gemachtes Apfelmus. Sehr lecker!
also genau das Richtige für „Unter der Woche“ ist unser Gericht Nudeln mit Hackfleisch, das auf Ingrid zurückgeht. Rinderhack, Zwiebeln und Knoblauch in der Pfanne anbraten, kleingeschnittene getrocknete Tomaten dazu, mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen, und fertig. Das Ganze ißt man zusammen mit Spiralnudeln.
Bemerkung: Empfohlene Menge für zwei Personen: 300g Hack und 300g Nudeln. Idee für das nächste Mal: zusätzlich gehackten Ruccola untermischen. Könnte gut schmecken und erhöht den Vitaminanteil.
Nach unserer Rückkehr aus dem Schlemmerwochenende machten wir uns ein einfaches, aber deliziöses Abendessen. Es gab saftige Hüftsteaks von unserem Lieblingsfleischer Bünger, die wir während unserer Rügentour durch die Republik gekarrt hatten. Als Beilagen gab es gebratene Champignons mit Zwiebelringen und ein supertolles Kartoffelgratin, das nichts mit der schleimigen Pampe gemein hatte, die man gerne auf Büffets findet. Somit fand das Wochenende auch essenstechnisch einen würdigen Abschluss.
Da man ja auch nicht immer selber kochen möchte und uns nach etwas Abwechslung zumute war, beschlossen wir, an diesem Wochenende einen kulinarischen Miniurlaub an der Ostsee zu verbringen. Usedom ist aber laut Gault Millau in dieser Beziehung stark abgefallen, und auch Ralf Haug aus dem Hotel Atlantic verdient sich seine fünfzehn Kochmützen jetzt auf Rügen. Also buchten wir ein Last-Minute-Zimmer im Vier-Jahreszeiten Binz und einen Tisch im Restaurant Nixe.
Das im Souterrain gelegene Restaurant ist sehr schön gestaltet. Die Gratwanderung zwischen Tropfkerzenromantik und postmoderner Kühle ist perfekt gelungen. Aber genug der Beschreibung des Interieurs, wir sind nicht von Schöner Wohnen, sondern wollten lecker essen. Also erst mal ein Sektchen als Aperitiv bestellt und die Karte studiert. Es gibt zwei Menüs, die man kombinieren und als 3-, 4- und Fünfgängemenü ausgestalten kann. Wir nahmen natürlich die 5 Gänge. Philipp vom einen, ich vom anderen Menü, dazu die Weinbegleitung.
Die Wartezeit überbrückten wir mit etwas Brot mit Butter, auf das schwarzes Hawaiisalz gestreut wurde. Et voilá das Amuse Bouche, ein Stück Räucherlachs mit Karamellkruste auf Kürbisschaum, begleitet von einem Überraschungsgetränk, dem Birnensecco (Ungefilterter Birnensaft mit Prosecco). Bald schon folgt die erste Vorspeise. Für Philipp Jakobsmuschelfilet mit Speck, für mich Ochsentatar mit Eigelbcrème und Wasserkresse. Als Begleitung dazu gab es, wie bei allen folgenden Gängen auch, feinen deutschen Wein. Die nächste Vorspeisenrunde bestand aus einem Lauchsüppchen mit Apfelschaumhaube und Knuspereinlage, sowie aus geschmolzener Entenleber in Crèmesuppe. Beim Genießen vergeht die Zeit wie im Fluge, und schon stand das Zwischengericht vor uns. Philipps Gericht hieß 64°. Bei dieser Temperatur wird ein Eigelb eine Stunde lang gegart, wodurch es eine fantastische Konsistenz bekommt. Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen!!!! Serviert wird es auf einem Strauß knackiger Gemüsestreifen. Ich (Schnuffi Heiko) hatte Binzer Aalerlei, in dem zarte Streifen geräucherten Aals dem Steinbuttfilet und dem Hummerfleisch die besondere Geschmacksnote gaben. Damit wir wieder fit für das Hauptgericht wurden, gab es als Überfrischung ein super-aromatisches Rosmarinsorbet. Es folgte als Hauptgang Hühnchenrouladen mit Salatpürée und Scholle mit Ochsenschwanzragout. Schließlich kam als leichter süßer Abschluß einmal Sauerampfereis, Käsekuchen mit Baumkuchenkruste und ein Quarksoufflée mit Eis.
Leider habe ich in dieser Zusammenfassung wahrscheinlich etliche Komponenten vergessen, aber es hat auf jeden Fall fantastisch geschmeckt. Da außerdem auch der Service freundlich und aufmerksam ist, war dies ein rundum gelungenes Essen, an dem man nichts hätte besser machen können. Oder, wie der Berliner es als größtes Kompliment formulieren würde: Da kann man nicht meckern.