Japanischer gegrillter Lachs mit Teriyaki Sauce

Sake no teriyaki

Seit einer Woche gibt es bei Karstadt Lachs im Angebot also überlegten wir uns noch einmal zuzuschlagen und einen Fischabend zu machen.
Schnuffi 1 hat im Internet ein klassisches japanisches Rezept entdeckt, nämlich Sake no teriyaki. Lustig, Sake bedeutet gleichzeitig Lachs und Reiswein. Teriyaki ist eine Zubereitungsart in der japanischen Küche, bei der Fisch oder Fleisch oder auch Gemüse mit einer speziellen Teriyaki Sauce mariniert und dann gebraten, gegrillt oder auch geschmort wird.
Teriyaki Sauce ist eine Mischung aus Soja-Soße, Mirin, Sake und Zucker oder Honig und für den Glanz und den besonderen Geschmack der Gerichte verantwortlich. Man kann sie selber machen oder fertig kaufen. Bei Karstadt gab es eine fertig gemischte Teriyaki Sauce mit Knoblauch, und die war auch sehr lecker.
Als Beilage gab es geraspelten schwarzen Rettich, in Scheiben geschnittene Gurken mit Sojasoße und Sesamöl beträufelt, und Kressesprossen. Natürlich durfte auch kein Reis fehlen. Allerdings haben wir gepfuscht und keinen original japanischen Sushireis genommen, sondern klassischen Duftreis den wir im Reiskocher zubereiteten.
Der Lachs wurde 3 bis 4 Stunden in der Teriyaki Sauce mariniert dann am Abend trocken getupft und sehr scharf angebraten, von jeder Seite circa 2 Minuten. Zum Schluss noch mit Teriyaki Sauce übergossen und ein wenig einkochen lassen bis die Sauce dann eingedampft ist und der Fisch mit einem klebrigen, glänzenden Film überzogen ist.
Unser erster Ausflug in die japanische Küche war ein voller Erfolg. Der Lachs war sehr lecker und die Teriyaki Sauce wird bei uns im Kühlschrank wohl nicht alt werden!
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Spanisches Menü

Zur Einweihung der renovierten Wohnung und des neuen Eßgeschirrs hatten wir Hanna, Ernst und Katrin zum Abendessen eingeladen. Es gab ein spanisch inspiriertes Drei-Gänge-Menü.

Gebratener Ziegenkäse mit Portwein-Feigen

Als Vorspeise machten wir dieses leckere Gericht nach einem Rezept des Kochhauses. Die Feigen werden in eingekochtem Portwein mariniert, der Ziegenkäse in Honig gebraten. Dabei muß man aber darauf achten, daß es ein möglichst fester Käse ist. Unserer war eher Frischkäse und drohte in der Pfanne zu zerlaufen.

Kalbsbraten mit Olivensoße

Ein Rezept aus unserem spanischen Kochbuch. Einfach zu machen, sehr lecker und sehr spanisch. Der Braten wird im Topf geschmort, in die Soße kommen Oliven und Streifen von Serranoschinken. Als Beilage gab es Safranreis.

Crème Brûlée auf koreanische Art

Diese Variante zeichnet sich dadurch aus, daß der Crème ein Hauch Ingwer hinzugefügt wird. Das schmeckte sogar Kathrin, bei der Ingwer auf der schwarzen Liste steht. Die Zubereitung war ein wenig dramatisch, da die Crème nicht stockte, sondern eher nach Milchsuppe aussah. Durch nochmaliges Erhitzen im Wasserbad gelang es uns aber, das Dessert zu retten.

Insgesamt ein sehr schöner Abend mit extrem leckeren Essen.

Sauerkrautstrudel

Da immer noch Winter war, durchsuchten wir das entsprechende Kapitel unseres Kochbuchs mit deutschen vegetarischen Gerichten. Dabei fanden wir einen sehr lecker aussehenden Sauerkrautstrudel. So einen Strudel hatten wir noch nie gemacht. Deshalb gingen wir erst einmal bei Youtube in die Lehre. Den Teig (in den Essig kommt!!!) hatte die Küchenmaschine schnell gemacht. Danach mußte er erst einmal ruhen. Inzwischen wurde mit Hilfe von Weißwein, Apfelsaft, Sauerkrautsaft, Sahne und sehr viel Geduld (etwa eine Stunde) ein leckeres Rahmsauerkraut gemacht. Das  muß schön trocken sein. Als es fertig und abgekühlt war, begann der Kampf mit dem Strudel. Wir rollten den Teig auf einem bemehlten Geschirrtuch aus und versuchten, ihn in alle Richtungen zu ziehen, was aber nur teilweise gelang. Da die Größe aber OK war und wir das Muster des Tuchs durch den Teig sehen konnten, begannen wir mit der Füllung. Zunächst wir der Teig mit Butter und Ei bestrichen, dann kommen Semmelbrösel darauf und schließlich das Sauerkraut. Das ganze wird aufs Backblech gerollt und gebacken. Inzwischen machten wir die Meerrettichsoße und das Nuss-Honig-Dressing für den begleitenden Feldsalat. Als der goldgelbe Strudel fertig war und sich ein wenig abgekühlt hatte, schritten wir zur Tat. Leider vergaßen wir, ein Foto zu machen. Geschmeckt hat es auf jeden Fall fantastisch.

Thunfisch mit Mango-Salsa

An einem Freitag, als mein Schnuffi nicht da war, hatte ich beschlossen, mal wieder das Rezept „Thunfisch mit Mango-Salsa“ zu kochen. Die Karstadt-Götter meinten es gut mit mir: am Eingang gab es „essreife Mangos“ für 1,59, und an der Fischtheke war der Thunfisch im Sonderangebot. Und viel mehr braucht man gar nicht. Koriander hatte ich noch aus der Vorwoche. Ich machte mich ans Werk und hatte ratz-fatz ein leckeres Essen auf dem Teller. Der Fisch war nach zweimal zwei Minuten für meinen Geschmack zwar noch ein bißchen roh, aber er war so lecker, daß ich auf ein Nachbraten verzichtete.

Thunfisch mit Mangochutney

Lachs auf Bandnudeln

Lachs auf Bandnudeln

Ein leckeres Essen nach Anregungen aus dem Netz ein wenig improvisiert. Ein paar Champignons in Scheiben schneiden und braun anbraten; danach eine fein gehackte Zwiebel andünsten und zwischenlagern. Jetzt kommt ein schönes Stück Lachsfilet mit Haut in die Pfanne, das natürlich vorher mit dem 3S-System behandelt wurde. Einige Minuten von jeder Seite braten und dann in Alufolie bei 60° in den Ofen. Damit ist Zeit, die Soße zu machen. Zwiebeln und Pilze kommen zurück in die Pfanne und werden mit einem Glas Weißwein und einem halben Becher Sahne abgelöscht. Dazu ein bißchen frischer Dill. Wer die Soße nicht so flüssig mag, dickt mit ein wenig Stärke an. Wenn die Soße eingekocht und mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt ist, kommt sie über die Bandnudeln, die inzwischen gar gekocht sind. Dazu der Lachs und fertig ist das Essen.

Linguine mit Teufelsgambas

Inspiriert von einem Restaurantangebot am Wittenbergplatz kochten wir dieses einfache und sehr leckere Gericht. Und das geht so: 4 Knoblauchzehen und eine Chili in dünne Scheiben schneiden und in Olivenöl bei niedriger Hitze anbraten. 24 glasierte mittelgroß Gambas dazugeben und braten bis sie schön rot sind. Das ganze mit einem Schuß Zitronensaft (oder trockenem Weißwein) ablöschen und gehackte Petersilie zugeben und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Anschließend mit Spaghetti oder Linguine vermischen, etwas gutes Olivenöl dazugeben und auf dem Teller mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

Linguine mit Teufelsgambas

Knusperente

Ente ist zwar eher ein Wintergericht, aber das Wetter war ja auch nicht sehr sommerlich. Wir machten eine Knusperente nach der Methode von Jamie Oliver (1 Stunde bei 180 Grad, 1 1/2 Stunden bei 150 Grad). Am Schluß mit Salzwasser bestreichen und auf der Grillstufe ordentlich anknuspern. Dazu gab es Rotkohl, Kartoffelknödel mit Croutons und Schnuffis fantastische Soße mit Orangensaft. Extrem lecker! Als Nachtisch hatten wir dann noch Erdbeeren mit Schlagsahne.

Ente