Um auf unserer Shoppingtour am Samstag nicht zu verhungern, begannen wir den Einkaufsbummel in der 6. Etage des Kaufhaus Des Westens. Wir setzten uns an die Theke des Petit Bistro
und nahmen einen leckeren Mittagssnack. Philipp hatte einen Quiche mit Weinbergschnecken, ich ein Lammfilet auf Salat. Beides schmeckte sehr gut mit einem Gläschen Wein, so daß wir uns danach gestärkt in Getümmel stürzen konnten.
Hackfleisch mit Nudeln
Eines unserer Standardgerichte, das auch in diesem Blog schon einmal erwähnt ist. Diesmal verfeinerten wir es nicht nur mit getrockneten Tomaten, sondern auch mit kleingeschnittenem Rucola. Schmeckt sehr gut. Und merke: 250 g Hackfleisch reichen für zwei Personen aus.
Roastbeef alaaf
Um aus der für den Karneval typischen Dreifaltigkeit von Pizza, Döner und Kölsch auszubrechen, kochten wir am Karnevalssonntag mit Joachim und Susanne etwas sehr leckeres. Es gab Roastbeef mit Sauce ???, Risotto Milanese und dazu einen Salat. Es schmeckte alles vorzüglich und ermunterte uns zu tiefgreifenden Diskussionen (Gibt es einen Gott?) nach dem Essen. Solchermaßen kulinarisch und geistig gestärkt stürzten wir uns in den dritten Karnevalsabend.
Süß gefüllte Roulade
Rindsrouladen mit Rotkohl und Knödeln sind ein typisches Winteressen, also ideal geeignet für diesen verschneiten Sonntag. Statt der üblichen Füllung mit Zwiebeln, Speck und Gürkchen wählten wir nach Tim Mälzers Anregung eine süße Variante mit Mandeln, Feigen und Datteln. Ansonsten werden sie ganz normal zubereitet, also angebraten und dann eineinhalb Stunden in Fond und Rotwein geschmort.
Rindfleischsalat und Hühnchen mit Cashewnüssen
Es war mal wieder thailändische Küche angesagt. Getreu dem Grundprinzip, daß das Menü aus Gegensätzen bestehen muß, machten wir mild-cremiges Hühnchen mit Cashewnüssen (Gai Phad Med Mauang) und dazu fruchtig-scharfen Rindfleischsalat (Yam Neua).


Hackfleisch-Nudelauflauf
An diesem Freitag gab es keine Diskussion, ich (Philipp Schnuffi) wachte morgens auf und wusste: „Heute Abend will ich Nudelauflauf!!!“
Und den gab es dann auch. Genauso wie meine Mama ihn in den 70’ern am Samstag Abend gemacht hat: Hackfleisch und Zwiebeln braten. Spirelli Nudeln kochen. Käse raspeln. Eier verkleppern. Alles schichtweise in eine Form, Semmelbrösel und Butterflöckchen druff. Ab in den Ofen!
PS: Sorry Mama, aber der Nudelauflauf von heute war der Hammer…So geil, dass wir vergessen haben ihn zu fotografieren.
Entenbrust à la Ducasse
Eine knusprig gebratene Entenbrust ist immer lecker, besonders, wenn man dazu ein feines Sößchen hat. Während wir uns dabei sonst meistens an Meister Biolek halten, wählten wir diesmal ein Rezept des Kochgotts Ducasse aus, das allerdings in einem speziellen Kochbuch vereinfacht war, so daß man es auch ohne drei Küchenhilfen zubereiten kann. Für die Soße werden mehrere Liter einer Mischung aus Orangensaft, Sherryessig, Geflügelfond und Rotwein mit Quatre Espices bis auf zwei Esslöffel Soße reduziert.

Das resultierende Konzentrat schmeckt unglaublich gut und wird zum Schluss über die in Scheiben geschnittene Brust getröpfelt. Dazu gibt’s frische Spätzle und Erbsenpüree, traumhaft lecker!
Bemerkung: Für das Erbsenpüree die gekochten Erbsen gut absieben, sonst wird es zu flüssig.
Bemerkung: Dir restlichen Spätzle lassen sich mit gebratenen Zwiebeln und Käse am nächsten Tag zu leckeren Käsespätzle verarbeiten.
Fisch auf Bohnen
Öfter mal Fisch zu essen ist immer ein Ziel gesunder Ernährung. Daher kauften wir bei Karstadt zwei dicke Heilbuttsteaks, die wir nach einem Rezept unseres Freundes Jamie zubereiteten. Der Fisch kommt auf ein Bett aus grünen Bohnen in eine Auflaufform. Dazu kommen noch Knoblauch, Zitronenstücke, Speckscheiben und Pinienkerne. Das ganze geht für 20 bis 30 Minuten in den Ofen und fertig ist ein leckeres Fischgericht. Dazu gibt es ein Gläschen Palacio de Bornos.


Freitagsnudeln
Zum Wochenendauftakt gab es leckere Nudeln. Spaghetti werden mit einer Garnitur aus gedünsteten roten Zwiebeln, getrockneten Tomaten und gehacktem Rucola, die mit Balsamicoessig abgelöscht wird, verfeinert. Frisch geriebenen Parmesan darüber, und fertig ist das Freitagsessen.

Pizza, Pizza, Pizza wunderbar!
Unseren monatlichen Junxtreff hatten wir dieses Mal ins Private verlagert. Das hieß auch, daß für das Abendessen gesorgt werden mußte. Wir entschieden uns für Pizza. Philipps vollautomatische Supermaschine (aka Brotbackautomat) erzeugte mit Ausdauer ohne unser weiteres Zutun einen schön fluffigen Hefeteig, den wir nur noch selber ausrollen und belegen mußten. Das taten wir dann auch. Auf die eine Hälfte kam Thunfisch und Zwiebeln, auf die andere ungarische Salami, Blauschimmelkäse und Champignons. Darunter bei beiden Tomatensoße und darüber Büffelmozarella. Das ganze für gut zwanzig Minuten in den Ofen und fertig. Fast wie beim Italiener und definitv um Längen besser als bei Wagner und Co. Leider vergaßen wir mal wieder, zu fotographieren, so daß es hier nur ein Bild vom Danach gibt.
