Die Wahl für unseren außerordentlichen Junx-Treff war auf das Panzo e Cena gefallen. Da man praktisch mitten auf der Kreuzung sitzt und die Bewertungen im Internet auch eher mittelmäßig sind, beschlossen wir, unseren Hunger bei Mutter (Hohenstauffenstr. 4) zu stillen. Dort bekamen wir von einer netten, eher nicht asiatischen Bedienung leckeres und authentisches Essen gebracht. Ich hatte Pfannengerührtes Hühnchen mit Cashewnüssen, Philipp einen Sushi-Auswahl. Das Essen und die Temperaturen ließen Urlaubsgefühle aufkommen, nur das Meer fehlte.
Restaurant Bali
Da wir für den Sonntag des Herrenwochenendes nichts eingekauft hatten, beschlossen wir spontan, zum Indonesier zu gehen. Die Wahl fiel auf das Restaurant Bali im Prenzlauer Berg. Wir waren früh da und somit die ersten Gäste. Das hielt uns aber nicht ab, an einem der Tische auf dem Bürgersteig Platz zu nehmen. Es stellte sich als sehr gute Wahl heraus. Wir hatten Saté als Vorspeise und dann Knusperente in Curry-Soße und Rindfleisch mit Gemüse. Alles war superlecker und sehr authentisch. Dazu günstige Preise und ein freundlicher Service. Was will man mehr?
Ostermenü
Da wir Ostern Urlaub in Berlin gemacht und dabei jeden Tag lecker gekocht haben, gibt es hier nur eine Zusammenfassung der Gerichte.
- Mittwoch (eigentlich noch nicht Ostern): Thunfisch im Sesammantel mit Reis und Salat.
- Gründonnerstag: Vegetarischer Fried Rice mit Reis vom Vortag und leckerem Gemüse.
- Karfreitag: Natürlich Fisch, und zwar auf der Haut gebratener Zander mit Kartoffelgratin und Rucolasalat.
- Karsamstag war asiatisch: Massaman Curry und Chicken Laab.
- Ostersonntag: Das offizielle Angrillen am Nordhafen mit Lammspießchen, Cevapcici und diversen leckeren Bratwürstchen unseres Hausmetzgers.
- Ostermontag: Als Vorspeise Foie Gras mit Zwiebelkonfitüre, und dann das offizielle Anspargeln mit dem ersten Beelitzer Spargel, Salzkartoffeln und Prager Schinken.
Und danach ist erst einmal Diät angesagt :-).
Panang-Curry
Nach einer Bootstour probierten wir mal wieder etwas aus unserem tollen thailändischen Kochbuch: ein Panang-Curry mit Schweinefleisch. Dazu wird die Panang-Paste angebraten, es kommen das dünn geschnittene Schnitzelfleisch, Kokosmilch, Kaffirlimettenblätter und süßes Basilikum dazu. Dann wird mit Zucker und Fischsoße abgeschmeckt. Zusätzlich hatten wir noch Paprika zugegeben, um die Gemüsequote zu erhöhen. Das Curry schmeckte so lecker, daß wir noch den Topf ausleckten.
Drei Gänge
Da uns heute Werner (Heikos Cousin aus der Schmitz-Linie) und Anja (Die angeheiratete Gattin) besucht haben, kochten wir ein Menü aus drei Gängen. Als Vorspeise gab es einen Rucola-Papaya-Salat mit Erdnüssen. Der ist aus dem Kochbuch mit dem idiotischen Titel „Brain Food für Genießer“, schmeckt aber sehr gut. Als Hauptgericht hatten wir dann einen unserer Spanienklassiker: Die mit Aprikosen und Mandeln gefüllte Schweinelende mit Safranreis. Zum Nachtisch gab es schließlich Crème Brûlée, die Philipp unter höchster Feuergefahr flambierte.
Es hat sich einmal wieder gezeigt, dass es sich mit der Familie Schmitz sehr gut feiern lässt, wir hatten einen wunderschönen Abend!
Spaghetti Carbonara
Zum Wochenendauftakt gab es mal wieder eines unserer Standardgerichte. Spaghetti Carbonara mit leckerem Räucherspeck von Bünger, Bioeier, guter Parmesan, und das Wochenende kann beginnen!
Les Sans Culottes
Nach dem unser erster Versuch an der für Frankreich typischen Sonntagsschließung gescheitert war, bekamen wir im Restaurant Les Sans Culottes
im In-Viertel an der Bastille doch noch ein hervorragendes Mittagessen. Als Vorspeise gab es gebratenen Ziegenkäse auf runden, gerösteten Graubrotscheiben, garniert mit Salat. Als Hauptgericht hatten wir Falsches Filet bzw. Zander und zum Nachtisch eine fantastische Creme Brulée. Und danach schien sogar die Sonne wieder.
Chez Cécile
Der Höhepunkt und eigentliche Anlaß unserer Parisreise war ein Abendessen bei Cécile. Wir hatten in dem kleinen Restaurant in einer Seitenstraße an der Madeleine einen Tisch bestellt und standen auch Punkt 8 auf der Matte. An einem netten Tisch studierten wir bei einem Apero und dem Gruß aus der Küche die Karte. Die Wahl fiel leicht, wir nahmen zweimal das Dégustationsmenü, dazu eine leckere Flasche Wein. Da das Restaurant personell gut ausgestattet ist, lief der Service flüssig, ohne hektisch zu sein, und wir konnten unsere sieben Gänge genießen:
- Velouté de lentilles vertes du Puy et ses croûtons
- Tartare de langoustines au fenouil et coriandre, bouillon cube de foie gras et consommé des pinces infusées à la citronnelle et gingembre
- Pavé de lieu jaune piqué au citron confit, écrasé de pommes de terre à l’anguille fumée et fumet au Noilly Prat
- Fraîcheur de fruits exotiques au thé vert matcha
- Magret de canard aux épices, croustillant des cuisses confites, palet de radis blanc glacé à l’orange et gingembre
- Mousse légère au roquefort et ses mouillettes
- Ananas rôti à la vanille bourbon et râpé de citron vert, son tartare flambé au rhum et meringué
Auf gut deusch:
- Linsensuppe. Eine schmackhafte Linsensuppe mit Speck, die am Tisch über einen Turm aus Linsen gegossen wird.
- Langustentatar mit Foie Gras in einem Hummerconsommée.
- Pollackfilet mit Zitronenkartoffelpüree und Räucheraal.
- Frische Früchte mit grünem Matcha-Tee.
- Entenbrust mit Rettich, Orange und Ingwer
- Brotstückchen mit Roquefortmus.
- Gebratene Ananas
Das war mal wieder ein Eßerlebnis erster Güte, und wir schwärmten noch auf dem Nachhauseweg von den Leckerein, die wir genossen hatten.
Steak Frites
Da wir nach der wegen Bombenalarms etwas verlängerten Anreise vom Flughafen in unser Pariser Hotel zwar noch Hunger, aber keine Lust auf längere Metrotouren hatten, gingen wir in der Nachbarschaft (Metro Poissoniere) etwas schnappen. Im ersten Lokal war man nicht übermäßig an einem Geschäftsabschluß interessiert, aber der zweite Versuch klappte. In einem Studentenlokal („…Aber natürlich gibt es noch etwas zu essen!“) aßen wir leckeres und preiswertes Steak Frites mit zwei halben Litern des Hausweins Chateau Migraine.
Pilzgulasch mit Spinatknödeln
Dieses Rezept kommt von der sehr guten Rezeptseite chefkoch.de. Das Gulasch besteht aus verschiedenen Pilzsorten. Wir hatten Champignons, Kräuterseiblinge und Shitake-Pilze. Die werden mit Zwiebeln und Speck gebraten und mit Sahne und etwas Fond abgelöscht. Die Knödel sind im wesentlichen Semmelknödel mit Spinat und Käse. Zusammen ist das ein feines Gericht, das unter anderem durch die Verschiedenheit der Pilze in Textur und Geschmack lebt.

Bemerkung: Der Speck war etwas zu dominant. Beim nächsten mal die Menge verringern oder ihn ganz weglassen. So hat man auch ein 1a vegetarisches Gericht. Bei den Knödeln könnte man zur Reduzierung der Kalorien auf den Bergkäse verzichten, da sie wahrscheinlich auch ohne ihn sehr lecker sind. Der Ricotta muss aber auf alle Fälle drin bleiben, weil er die Knödel schön auflockert.