Ravioli

Naja, jeder der Ravioli hört denkt: Kotz!, Zeltlageressen, was auch immer…
Aber es gibt gute Ravioli, entweder beim Lieblingsitaliener für 16€ die Portion. Oder man macht sie selber, dann weiß man auch warum die selbstgemachten im Restaurant so teuer sind 😉

Die Nudelmaschine habe ich vor -zig Jahren von meinem Schatz zu Weihnachten bekommen…Oder waren es meine Schwiegereltern????

Es gab klassischerweise zwei Füllungen: Ricotta-Zitrone mit Pinienkernen, und eine mit Steinpilzfüllung.

Schön mit ordentlich Salbeibutter und Parmesan…

Es war einfach nur schweinelecker, und die Zeit in der Küche hat sich auf alle Fälle gelohnt. Vor allen Dingen weil wir noch zwei Portionen bei -18 Grad gebunkert haben!!

Champignon Quiche

Das Wetter ist usselig, obwohl es Mai ist. Immer wieder eine gute Zeit um ein Winteressen zuzubereiten. Diesmal gab es einen Champignon Quiche.
Als wir vor Jahren den ersten Champignon Quiche zubereitet haben, sind wir erst mal auf die Schnauze gefallen. Das wichtigste: Glaubt keinem Rezept!
Man braucht sauviel Pilze für eine runde Form (mindesten 800 Gramm), und das dünsten der Pilze ist nicht in 5 Minuten erledigt. Man muss sie solange „eindünsten“, bis absolut kein Wasser mehr auf dem Topfboden ist. Sonst gibt es eine Riesenmatscherei und der Quiche zerfällt in seine Bestandteile.
Wir haben natürlich nur die eine Hälte gefuttert, die andere schläft bei -18 Grad.

Broiler-Alarm!

Heute gab es Broiler, wie mein Gatte seiner Mutter beim abendlichen Corona Gespräch berichtete.
90% der Leute fragen sich: „WTF is Broiler?“
Ich hatte seit langem Gelüste auf ein selbst gemachtes Brathähnchen. Also habe ich meinem Schatz, der übrigens auf Kurzarbeit ist und heute nicht gearbeitet hat, ins Frischeparadies geschickt. So ganz dilpomatisch: „Oh, Du hast ja den ganzen Tag Zeit, könntest Du vielleicht…“.

Er hat ein wunderbares 1,7kg schweres Maishähnchen angeschleppt, was wir heute gegessen haben. Die Pommes haben wir dieses mal frittiert, und sie waren viel besser als wenn man sie im Backofen zubereitet. Nachtisch fällt heute aus.

Ramen!

Wenn alle Nudelsuppen Läden in Berlin geschlossen sind und man nicht mal nach Japan fliegen kann, dann machen wir sie wieder einmal selber. Der Schweinebraten war von Bünger, wir hatten leider keinen Rest mehr. Dafür haben wir die weichgekochten Eier selber eingelegt. Drei Tage durften sie vor sich hingammeln in einer Mischung aus Sake, Soyasauce und Mirin. Schweinelecker!!!!

Restessen!

Nach dem Spargel Wochenende blieb ein Haufen Kartoffeln übrig. Also, was macht man damit?

Bratkartoffeln!!!!! Mit Speck, Spiegelei und Spinat. Genauso wie unsere Mütter es uns in den 70gern serviert haben.

Blos diesmal in saulecker!! Kartoffeln kross, Speck lecker, Spinat mit ordentlich Muskatnuss und Knoblauch. Ein perfektes Corona Quarantäne Essen!!!

Das nächste Quara-Wochenende

Freitag, 24. April

Wir begannen das Wochenende mit einem leckeren roten Sekt vom Posthof Doll&Göth. Dann gab es den Klassiker Hamburger mit Pommes. Der Burger war mit allem belegt: Salat, Tomate, Gürkchen, Hackfleisch, Käse, Zwiebeln und gebratenem Speck. Dazu gab es Backofenpommes. Unvorsichtigerweise hatte Philipp die Kalorien aller Zutaten ausgerechnet. Es war superlecker, obwohl wir mit zwei Punkten nicht so zufrieden waren: 1. Die Pommes waren nicht das Wahre. Obwohl es die guten von Denree waren, hatte die Oberfläche eine leicht ledrige Konsistenz. 2. Die Burgerbrötchen lösten sich in der Hand förmlich auf, also beim nächsten Mal lieber selber backen.

Samstag, 25. April

Zum Nachmittagskaffee gab es endlich den lang ersehnten Rhabarberstreuselkuchen. Danach war es schon fast Zeit, mit den Vorbereitungen fürs Abendessen zu beginnen. Es gab nämlich Hühnerbrust provençalische Art, die Sous-vide zubereitet wurde. Das Fleisch war göttlich zart, und die Zwiebel-Pilz-Rotwein-Soße schmeckte hervorragen dazu. Als stilechte Vorspeise hatten wir Artischocken mit Vinaigrette.

Spargel aus dem Ofen

Spargel kann man auch anders essen, als mit Prager Schinken oder Schnitzel. Wir probierten ein Rezept aus Essen+Trinken aus, bei das Gemüse mit Kräuteröl eingerieben wird und dann bei 220° in den Ofen kommt. Anschließend werden die heißen Stangen mit zart schmelzendem Lardo belegt. Dazu gab es Kartoffeln mit selbstgemachter Kräutersoße.

Osteressen

Mit dem Beginn der Osterfeiertage endete unsere Fastenwoche. Es begann mit einem leckeren Frühstück; für die vier Tage hatten wir uns schon gründlich verproviantiert.

Karfreitag

Am Karfreitag gab es natürlich Fisch, und zwar den leckeren Kabeljau mit Garnelen und Avocado nach Jamie Oliver. Dazu selbst gebackenes Baguette 🥖 und einen leckeren Riesling. Als Nachtisch gab es den ersten Rhabarber der Saison.

  

Karsamstag

Zur Kaffeestunde gab es eine Vorschau auf den New York Cheesecake, der das Dessert für den Sonntag werden sollte. Sehr mächtig und sehr lecker.

Am Abend gab es dann einen Thai-Klassiker, Gaeng muh sapparong (Rotes Schweinecurry mit Ananas) und als Nachtisch gebratene Bananen, die allerdings noch ausbaufähig waren.

Ostersonntag 

Am Sonntag gab den Frühlingsklassiker: Spargel mit Kartoffeln und Prager Schinken. Den Kremmener Spargel hatten wir, vermutlich nicht ganz legal, am Karfreitag in Hermsdorf gekauft. Den eigentlich als Nachtisch geplanten Käsekuchen hatten eir nachmittags auf der Wanderung gegessen.

Ostermontag 

Zum Abschluß des Osterwochenende gab es einen Klassiker: Entenbrust in Sauerkirschsoße nach Biolek, dazu gebratene Polenta und Zuckerschoten. Als Nachtisch gab es Bayrische Crème mit Himbeersoße.